Ich wurde 1984 in Oberfranken geboren und wuchs mit meinen drei Geschwistern, in einem ländlichen, ruhigen und meist harmonischen Familienhaus auf. Meine Großeltern waren in unmittelbarer Nähe und so prägten mich Werte und Normen zweier Generationen. Sie haben mich zu dem gemacht, was ich nun bin oder war. Denn meine Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. Die Behinderung meines jüngeren Bruders stellte plötzlich unser Familienleben vor viele ungeahnte Herausforderungen und Sorgen. Jeder der Familie ging anders mit dieser Situation um. Ich persönlich hatte als Kind und Jugendliche eine sehr enge Beziehung zu meinem jüngeren Bruder. Mein Einfühlungsvermögen war hier schon sehr außergewöhnlich.
Als erwachsene Frau schaue ich zurück und kann sagen, ich habe nichts vermisst. Dennoch hätten unserer Familie mehr Gespräche miteinander sehr gutgetan.
Nach einer Ausbildung zur Zahnarzthelferin entschied ich mich für ein freiwillig soziales Jahr in einer Schule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Menschen in ihre Entwicklung zu begleiten, gleich welches Alter oder welche Herausforderungen, war und ist für mich mein Weg.
Während meiner Elternzeit wuchs in mir der Herzenswunsch, Familien individuell zu begleiten und so entschied ich mich für die Weiterbildung zum Coach für Familien, Kinder und Jugendliche. Es stellt eine wunderbare Ergänzung zu meinem Fundament der Heilpädagogik dar. Nun kann ich zu allen dem theoretischen Wissen Werkzeuge kombinieren und Menschen/Systeme in ihrer Veränderung aufklären, anleiten und begleiten.
Bei meinen Arbeitsstellen konnte ich in und mit vielen Familien arbeiten. Familie ist Beziehung und Beziehung besteht nicht einfach so, man muss etwas dafür tun, etwas investieren. Ich zog immer mehr Parallelen zwischen Familien und den Gruppen, in welchen ich beruflich bereits tätig war. Im Grunde geht es in beiden Bereichen um ein „aufeinander angewiesen sein“, das Verständnis füreinander und dem Umgang miteinander.Dies war ausschlaggebend für den weiteren Baustein - die Supervision. Um auch pädagogische und soziale Teams zu begleiten.
Ich bin eine offene, kommunikative und fröhliche Person. Ich liebe es Brücken zu bauen zwischen Menschen, sei es mit einem Lächeln oder den AHA – Momenten, die es in der Zusammenarbeit mit mir sicher geben wird.
Ausbildung zur Zahnarzthelferin abgeschlossen
2007
Nebenberufliches Stadium zur Heilpädagogin
2010 - 2012
Familientrainerin Diakonie Hochfranken
2013 - 2018
Elternzeit
2020
Supervisionsweiterbildung